eSwiss Medical and Surgical Center
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Ernährung

Ernährungsmedizin

Die Ernährungsmedizin beschäftigt sich mit Erkrankungen, welche sich durch eine gezielte Ernährungsumstellung beeinflussen lassen sowie mit Störungen der Ernährung. Typische ernährungsabhängige Erkrankungen sind Stoffwechselstörungen wie Diabetes (Blutzuckerkrankheit), Fettstoffwechselstörung (hohes Cholesterin), Gicht (erhöhte Harnsäure-Werte) oder Osteoporose (Knochenbrüchigkeit). Typische Störungen der Ernährung werden im Folgenden aufgeführt. Neben der ärztlichen Diagnostik und Beratung nimmt unsere Ernährungsberatung eine wesentliche Rolle in der Behandlung betroffener Patienten ein.

 

Nahrungsmittelintoleranzen

Die häufigsten Nahrungsmittelintoleranzen sind die Laktose (Milchzucker) sowie Fructose (Fruchtzucker) Intoleranz. Bei beiden dieser Störungen werden die entsprechenden Disaccharide (Zweifachzucker) im Darm aufgrund einer verminderten Enzymaktivität nicht abgebaut und daher erst von Bakterien im Dickdarm verstoffwechselt. Nachweisen kann man diese Störungen durch einen H2-Atemtest, welchen wir regelhaft in unserem Zentrum durchführen.

Weitere Verdauungsstörungen bestehen im Formkreis des Reizdarmsyndroms. In den letzten Jahren hat man zunehmend herausgefunden, dass einige Menschen über eine ungünstige Darmflora (Verteilung der Bakterienstämme im Darm) verfügen und somit verschiedene Nahrungsmittel schlechter vertragen. Hier kann eine spezielle Ernährungsumstellungen helfen, die Symptome betroffener Patienten zu lindern. Generell ergehen diese Störungen oft mit Durchfällen, Blähungen, Völlegefühl sowie einem aufgetriebenen Bauch einher.

 

Zöliakie (Sprue, Glutenenteropathie)

Bei der Zöliakie handelt es sich um eine spezifische Störung, welche letztlich eine Allergie auf das Weizenklebstoff-Protein Gluten darstellt. Neben dem Auftreten von unangenehmen Symptomen wie Durchfall und Bauchkrämpfen, kann der wiederholte Konsum von glutenhaltigen Produkten auch zu einem gehäuften Auftreten von bösartigen Erkrankungen (Lymphom im Magen-Darm-Trakt) führen. Zudem treten nicht selten Mangelerscheinungen im Mikronährstoff-Bereich (z.B. Zink oder Eisen) auf. Oft wird die Diagnose einer Zöliakie erst spät gestellt. Zur Behandlung ist eine gezielte Ernährungsumstellung mit Meidung von glutenhaltigen Produkten unabdingbar. Hier sind gezielte Ernährungsberatungen durch unser Ernährungsberatungs-Team sinnvoll.

 

Mangelernährung

Es gibt verschiedene Krankheitszustände, welche zu einer unzureichenden Zufuhr oder Ausnahme von Nährstoffen führt. Dabei kann es sich um Störungen des Magen-Darm-Traktes handeln oder auch um Störungen des Appetits. Gemeinsam ist all diesen Störungen, dass sie zu Mangelerscheinungen führen. Hier sind spezifische ernährungstherapeutische Behandlungen notwendig, welche unter Anderem auch in der Verabreichung von Spezialnahrung und Nahrungsergänzungsmitteln bestehen. Wichtig ist, entsprechende Zustände frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln. Auch ist eine regelhafte Kontrolle des Therapieverlaufs, beispielsweise durch Messung der Körperzusammensetzung, notwendig.