eSwiss Chirurgie setzt neuste Technologien ein

Letzte Woche wurde von Dr. Thurnheer, Leiter der eSwiss Chirurgie, erstmalig bei einer Operation ein neuer 5 mm Linearstapler namens Microcutter eingesetzt. eSwiss ist damit eines der ersten Laparoskopie-Zentren der Schweiz, welches dieses neue Instrument einsetzt. Als Stapler bezeichnet man Instrumente, welche man in der Schlüssellochchirurgie (auch als minimal-invasive Chirurgie bezeichnet) zum Schneiden und gleichzeitigem Nähen bzw. Klammern beim Durchtrennen von Geweben einsetzt. Der Vorteil des neuen Instruments ist, dass es mit einem Durchmesser von nur 5 mm extrem dünn ist und damit nur sehr kleine Öffnungen an der Körperoberfläche benötigt, durch die es eingesetzt werden kann. Dies bedeutet, kleinere Schnitte und Narben, wodurch auch das Risiko, später eine Narbenhernie (Narbenbruch) zu entwickeln, deutlich sinkt. Das Instrument eignet sich insbesondere bei dünnen Geweben wie dem Dünndarm. Das eSwiss Team ist stolz und froh, dass es durch den regelmässigen Austausch mit Medizintechnologie-Firmen relevante Innovationen schnell zu Gunsten seiner Patienten einsetzten kann. Weitere Informationen finden Sie hier.

Zukunftstag im eSwiss

Am diesjährigen Zukunftstag am 9.11.2017 hatten wir mal wieder Besuch vom Nachwuchs. Wie man auf dem Foto sehen kann, war insbesondere unser Labor von besonderem Interesse. Wir haben uns sehr über den Besuch gefreut, denn die Kids sind unsere Zukunft!

Adipositas Selbsthilfegruppe im eSwiss

Am 25.10.2017 fand das Treffen der Adipositas Selbsthilfegruppe St. Gallen im Vortragsraum des eSwiss Centers statt. Es wurde sehr lebhaft mit Prof. Bernd Schultes über Themen wie Veränderungen des Essverhaltens sowie verschiedene Beschwerden nach bariatrischen Operationen bis hin zum effizienten Datenaustausch zwischen ärztlichen Praxen und Spitälern diskutiert. Es wurde dabei wiedermal deutlich, dass jeder Mensch anders ist und seine eigene Geschichte mit sich trägt und dass der persönliche Austausch sehr wertvoll ist, um seine eigene Situation besser reflektieren zu können und eventuell auch neu zu bewerten. Auch wurde wiedermal klar, dass wir als behandelnde Ärzte und Behandler extrem viel von den Erfahrungen unserer Patienten lernen können und dies unsere Beratungsqualität steigert. Wir sind daher dankbar für den regelmässigen Austausch und heissen die Adipositas Selbsthilfegruppe auch weiterhin im eSwiss Center herzlich willkommen.  Weitere Informationen zur Adipositas Selbsthilfegruppe St. Gallen finden sie hier.

eSwiss Präsentation auf europäischem Diabetes-Kongress

Auf dem diesjährigen europäischen Diabetes-Kongress der EASD, welcher im September in Lissabon, Portugal, stattfand, durfte Prof. Bernd Schultes von eSwiss die Ergebnisse einer internationalen, multizentrischen Studie zur Wirksamkeit von Xultophy bei Typ 2 Diabetes vorstellen. Xultophy ist ein Kombinationspräparat, welches Liraglutid als GLP-1 Rezeptoragonist (ein künstlich nachgebautes Darmhormon, als Einzelsubstanz auch bekannt unter dem Namen Victoza) sowie das ultralangwirksame Insulin Degludec (als Einzelsubstanz unter dem Name Tresiba bekannt) beinhaltet, und welches einmal am Tag mittels eines Pens unter die Haut gespritzt wird. Für diese, von der Herstellerfirma Novo Nordisk gesponserte Studie, wurden Praxis-Daten von mehr als 600 Diabetes-Patienten in Diabetes-Zentren (u.a. in unserem eSwiss Center) 5 europäischer Ländern gesammelt. Als Ergebnis zeigte sich, dass die Stoffwechseleinstellung, gemessen anhand des HbA1c Wertes, sich in den ersten 6 Monaten nach Beginn der Behandlung deutlich verbesserte und zwar unabhängig davon, wie die Vorbehandlung aussah. Bei Patienten, welche zuvor mit einer Basis-Bolus-Insulintherapie behandelt wurden, wurde zudem ein Gewichtsverlust von 2.6 kg beobachtet. Insgesamt zeigen die Ergebnisse somit, dass sich eine Umstellung der Diabetestherapie auf moderne Präparate lohnen kann, auch wenn dies oft mit höheren Kosten verbunden ist.    

Erfolgreiches eSwiss Fachsymposium

Am 21.9.2017 fand im Kongress Zentrum Einstein das von eSwiss organisierte Fachsymposion „ St. Galler Update Endokrinologie, Diabetologie & Stoffwechsel“ satt. Mehr als 150 Zuhörer folgten den Vorträgen der ausgewiesenen Referenten. Das allgemeine Feedback war sehr gut, was uns motiviert, weitere Veranstaltungen folgen zu lassen. Impressionen finden Sie hier.

Magenbypass ist besser als Magenband für die Speiseröhrenfunktion

In einem Kooperations-Projekt mit dem Kantonsspital St. Gallen haben Wissenschaftler des eSwiss Teams eine Untersuchung zur Speiseröhrenfunktion sowie zu Refluxsymptomen bei Patienten vor und nach einer Magenbypass Operation sowie bei Patienten, bei denen vorgängig ein Magenband implantiert wurde, durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen sehr eindrücklich, dass die Speiseröhrenfunktion (z.B. die Beweglichkeit) nach Magenband Operationen sehr oft massiv gestört ist. Zudem traten auch vermehrt Refluxsymptome (Sodbrennen) auf. Wurde das Magenband operativ entfernt und gleichzeitig ein Magenbypass eingelegt, verbesserten sich die Symptome oftmals bereits nach einigen Wochen. Die im Rahmen der Studie gewonnenen Erkenntnisse sind sehr wichtig für die Auswahl des richtigen bariatrischen Operationsverfahren zur Behandlung von adipösen Patienten. Die Ergebnisse der Studie wurden aktuell in der internationalen Fachzeitschrift „Surgical Endoscopy“ veröffentlicht. Weitere Informationen finden Sie hier.    

Neuer Flyer zum Schulungskurs „funktionelle Insulin Therapie“

Menschen mit Typ 1 Diabetes sind auf die dauerhafte Zufuhr von Insulin angewiesen, da sie selbst kein oder kaum noch Insulin produzieren. Dabei müssen die Insulingaben auf die Zufuhr von Mahlzeiten, insbesondere auf die Zufuhr von Kohlenhydraten, sowie weitere Faktoren wie körperliche Aktivität stetig angepasst werden. Dies gelingt umso besser, je genauer betroffene Personen geschult sind, ihre Stoffwechselreaktionen zu analysieren und die Kohlenhydratmenge in der konsumierten Nahrung zu schätzen. Genau dies lernen Betroffene in unserem praxisorientierten Schulungskurs. Für Personen, die an einer Teilnahme interessiert sind, haben wir einen neuen Flyer entworfen, welchen Sie hier elektronisch finden.

eSwiss als ärztliche Weiterbildungsstätte für Innere Medizin anerkannt

Das Schweizer Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung (SIWF) hat das eSwiss Zentrum für Innere Medizin in Kooperation mit der Hirslanden Klinik Stephanshorn als Weiterbildungsstätte für Allgemeine Innere Medizin der Kategorie B anerkannt. Dies bedeutet, dass zukünftig Ärzte 2 Jahre ihrer Ausbildung zum Facharzt für Allgemeine Innere Medizin am eSwiss Zentrum bzw. in der Klinik Stephanshorn unter der Verantwortung von Prof. Dr. Bernd Schultes absolvieren können. Bereits seit etwa 2 Jahren verfügt die eSwiss Chirurgie in Kooperation mit der Hirslanden Klinik Stephanshorn unter der Leitung von Dr. Martin Thurnheer über die Anerkennung als Weiterbildungsstätte für Allgemeine Chirurgie (2 Jahre) sowie Viszeralchirurgie (1 Jahr). Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass die 24h-Notfallaufnahme der Klinik Stephanshorn ebenfalls als Weiterbildungsstätte für Allgemeine Innere Medizin der Kategorie C (1 Jahr) anerkannt ist. Die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeine Innere Medizin beträgt für Ärzte nach abgeschlossenem Studium der Humanmedizin insgesamt mindestens 5 Jahre. Durch die enge Kooperation der unterschiedlichen Bereiche in der Klinik Stephanshorn sowie im eSwiss Medical & Surgical Center können nun insgesamt 4 der 5 Jahre Facharztweiterbildung an der Klinik Stephanshorn absolviert werden. Das Team des eSwiss Centers freut sich über die Anerkennung sehr und übernimmt gerne die Verantwortung für die Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses.